Der Umweltbrummi auf Tour
Im Stadtgebiet unterwegs
Der Umweltbrummi ist nach den technischen Vorschriften für Gefahrstoffe ausgestattet. Dazu gehört, dass das Fahrzeug explosionsgeschützt ist. Funken, die brennbare Gase entzünden können, werden nicht erzeugt. Außerdem ist der Umweltbrummi mit einer Auffangwanne ausgestattet, die verhindert, dass ausgelaufene Flüssigkeiten in die Umwelt tritt.
Zur Annahme der Problemabfälle stehen ein Sortiertisch und ein Abzug zur Verfügung. Ebenso sind Einrichtungen wie Notdusche, Augenspülflasche und Waschbecken vorhanden, falls Menschen mit Gefahrstoffen in Berührung kommen. Die Haltepunkten des Umweltbrummis sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Dort können die Bochumer Bürger ihre Sonderabfälle abgeben. Fachkräfte nehmen sie entgegen und ordnen sie den unterschiedlichen Abfallgruppen zu. Um zu verhindern, daß Stoffe gefährlich miteinander reagieren, werden die Abfälle nach gesetzlichen Vorgaben in 43 Fraktionen getrennt und in die vorgeschriebenen Transportbehälter verpackt.
Die gefüllten Transportbehälter gelangen ins Sonderabfallzwischenlager an der Zentraldeponie und von dort aus zu den verschiedenen Entsorgungsanlagen. Dort werden sie verwertet oder umweltgerecht entsorgt.
Zum Einsatz kommen die energetische Verwertung, bei der beispielsweise Lösemitteln als Brennstoff in industriellen Prozessen verwendet werden, oder die stoffliche Verwertung. Hierzu gehört die Rückgewinnung von Silber aus Fixierbädern. Zur Entsorgung zählen Neutralisation, Verbrennung in Sonderabfallverbrennungsanlagen oder Ablagerung auf speziellen Deponien.