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nach den Gesetzen der Mechanik...

Haben zwei Stoffe unterschiedliche Materialeigenschaften, lassen sie sich voneinander trennen - diese Aussage lässt sich in der alltäglichen Erfahrungswelt leicht nachvollziehen. Der Wind trennt die Spreu vom Weizen, und das Goldnugget bleibt aufgrund seines hohen spezifischen Gewichtes beim Auswaschen als Bodensatz übrig.


Die Maschinen in der mechanischen Abfallaufbereitungsanlage (EKOCityCenter - ECC) funktionieren in ähnlicher Weise. Leichte Plastikfolien lassen sich mit Wind, Metalle mit Magneten aussortieren. Es sind die einfachen physikalischen Phänomene, die hinter den hoch entwickelten technischen Anlagen zur Aufbereitung stehen. Vorsortieren, zerkleinern, sieben, transportieren, trennen - im EKOCityCenter gibt es eine klare Aufgabenteilung bei den technischen Einrichtungen. Im Zusammenspiel mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern wird im gesamten Prozessverlauf eine erstaunliche Genauigkeit der Trenn- und Sortiervorgänge erreicht.


Dabei handelt es sich um eine rein mechanische Abfallaufbereitung. Stoffe werden weder chemisch noch physikalisch verändert.

...muss getrennt werden was nicht zusammengehört.

Das Konzept klingt plausibel: Man entnimmt dem Abfall gezielt jene Stoffe, die für Wirtschaft und Industrie einen Wert darstellen und für die – im besten Fall – sogar Geld bezahlt wird. Der Nutzen für die Entsorgung wäre gleich doppelt – ökologisch und ökonomisch. Natürliche Ressour-cen werden geschont und Kosten gesenkt.
Diesen Effekt nutzt der USB im neuen EKOCityCenter. Jede Tonne Abfall, die aufbereitet und so weit veredelt wird, dass sich auf dem Markt ein Abnehmer findet, muss nicht kostspielig beseitigt werden. Aus Gewerbeabfall und Sperrmüll, die dem Wirtschaftskreislauf sonst für immer entzogen würden, werden Wertstoffe, die im wahrsten Sinne des Wortes einen Wert darstellen. Der USB wird so auch in Zukunft das niedrige Gebührenniveau halten können. Nicht trotz, sondern gerade wegen einer aufwändigen Abfallaufbereitung und eines intelligenten Stoffstrommanagements.
Heute gibt es immer mehr Abnehmer für Wertstoffe wie Metall und Holz. Große Bedeutung erhalten die so genannten Ersatzbrennstoffe (EBS), die aus Gewerbeabfällen gewonnen werden. Damit wird in Branchen mit einem besonders hohen Energieeinsatz wertvolle Primärenergie in Form von Kohle, Öl oder Gas ersetzt und eingespart, zum Beispiel in der Zementindustrie.
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