Pressemeldung vom 22.07.2010
Bürgerfreundlicher Umbau des Wertstoffhofes an der ZDK
Seit der Schließung der ZDK arbeiten die Mitarbeiter des USB intensiv an einer Neukonzeption des Wertstoffhofes. Durch diese Neuplanung soll eine spürbare Verbesserung des stark frequentierten Wertstoffhofes für die Kunden, die Bochumer Bürgerinnen und Bürger erreicht werden.
Zunächst einmal wird der Wertstoffhof geteilt. Auf der aktuellen Fläche können Bürgerinnen und Bürger künftig Baumischabfälle, kleinere Mengen Bauschutt, Elektroschrott, Altmetall und Schrott, DSD-Material und alle schadstoffhaltigen Abfälle anliefern. Es wird eine so genannte Einbahn-Durchfahrt geben mit Stellflächen für PKW und einer Fußgängerzone zum Abladen. Durch die verbesserte Verkehrsführung ist ein schnellerer Durchlauf der Anlieferer und weniger Gefahren durch das Rangieren gewährleistet.
Etwa 50 Meter oberhalb des Wertstoffhofes auf der gegenüber liegenden Seite der Havkenscheider Straße wird ein zweiter Teil des Wertstoffhofes neu gebaut. Dort können künftig Holz, Sperrmüll und Grünabfälle angeliefert werden. Das Prinzip auch hier: Einbahn-Durchfahrt mit Stellplätzen, Fußgängerzone und Mulden zum Abkippen. In dem neuen Teil wird es keine Container mehr geben, sondern die Wertstoffe und Abfälle werden in Mulden geladen und von den Mitarbeitern des USB hinter der Fläche mittels Radlader umgeschaufelt. Damit entfällt auch das Anheben schwerer Abfälle durch die Anlieferer.
Getreu der ökologischen Philosophie des USB wird das Oberflächenwasser in einem speziell dafür gebauten Rückhaltebecken gesammelt. Ist das Becken voll, wird das Wasser in einen separaten Oberflächenwasserkanal geleitet. Dieser mündet in einem natürlichen Wasserlauf. Das gesammelte Oberflächenwasser wird dadurch der Natur zurück gegeben. Auch das ist „Kreislaufwirtschaft" pur.
Zum Ende des Jahres 2010 soll der Umbau beendet sein.