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Pressemeldung vom 28. Juli 2008

EKOCityCenter mit positiver Ökobilanz

EKOCityCenter mit positiver Ökobilanz Wissenschaftliche Studie bewertet Bochumer ECC als ökologisch vorteilhaft

Das EKOCityCenter (ECC) in Bochum-Stahlhausen schont Klima und Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH. Die Ökobilanz zeigt ganz klar: Das ECC ist ein Erfolg für Klima und Umwelt. Mit dem zukunftsweisenden Verfahren ist es möglich, die Ressource Abfall sowohl effizient als auch umweltverträglich zu nutzen.
In der 40-seitigen Studie untersuchten die Wissenschaftler der renommierten Forschungseinrichtung, die vergleichbare Gutachten bereits für das Umweltbundesamt und das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt haben, die Auswirkungen der mechanischen Aufbereitungsanlage für Sperrmüll und Gewerbeabfälle auf Klima und Umwelt. Das Ergebnis: Das ECC entlastet das Klima um jährlich 137.000 Tonnen CO2. Dies entspricht in etwa der Menge der jährlichen Treibhausgas-Emissionen von 12.000 Bundesbürgern. Im Vergleich zu einer durchschnittlichen Müllverbrennungsanlage (MVA) spart das ECC mehr als 100.000 Tonnen schädlicher CO2-Abgase ein. Gegenüber der inzwischen unzulässigen Deponierung ist der Spareffekt sogar mehr als doppelt so hoch und beläuft sich auf rund 220.000 Tonnen CO2. Dies entspricht der gesamten jährlichen Emission von 18.000 Bundesbürgern.


Das ECC schont Böden, Luft und fossile Energieträger


Auch bei der Untersuchung weiterer relevanter Umweltfaktoren kommen die Heidelberger Forscher in ihrer Studie zu einem positiven Ergebnis. So verbraucht das ECC-System deutlich weniger Primärenergien als vergleichbare Entsorgungsverfahren in Müllverbrennungs- und Deponieanlagen und schont dadurch fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl oder -gas. Außerdem verringert das zukunftsweisende ECC-Verfahren die Versauerung von Böden und Luft, indem es unerwünschte Nährstoffeinträge begrenzt. Auch die Luft wird geschützt, da das ECC-System die Feinstaubbelastung in der Luft reduziert und das Krebsrisiko durch Luftschadstoffe deutlich verringert. Lediglich bei der Emission von Quecksilber entstehen leicht höhere Belastungswerte als bei vergleichbaren Verfahren bei Müllverbrennungs- und Deponieanlagen. Ursache hierfür sind die Quecksilberemissionen der durch die Ersatzbrennstoffe betriebenen Kohlekraft- und Zementwerke.


Positiv: Durch die sukzessive Ausrüstung von Kohlekraft- und Zementwerken mit modernen Quecksilberfiltern wird dieser Nachteil künftig an Bedeutung verlieren.


Positives Fazit


Fazit der Studie: Im Vergleich zu Müllverbrennungs- und Deponieanlagen schneidet das mechanische Aufbereitungs- und Weiterverwertungskonzept des ECC insgesamt am besten ab.

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