Die USB Bochum GmbH übergibt einen Transporter an die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum.

Ausgedienter Transporter wird Beratungs-Mobil

Bochum, 10. November 2016. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) erhält von der USB Bochum GmbH einen ausgedienten Transporter für die Arbeit mit Flüchtlingen. USB-Geschäftsführer Christian Kley überreichte den Wagen diese Woche an die Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe. Die Medizinische Flüchtlingshilfe wird den Transporter als mobile Beratungsstation nutzen und vertrauliche Gespräche mit Flüchtlingen vor Ort an den Unterkünften führen.

Die MFH widmet sich der Bereitstellung von medizinischer und psychosozialer Betreuung für Überlebende von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben. Sie hält viele Leistungen im Sozialdienst für Flüchtlinge bereit und bietet psychotherapeutische Unterstützung an. Außerdem kümmert sie sich beispielsweise um die medizinische Vermittlung von Flüchtlingen, die aufgrund von unklarem Aufenthaltsstatus nur eingeschränkt medizinisch versorgt werden können.

In dem Transporter von der USB Bochum GmbH, der viele Jahre in der Stadtreinigung eingesetzt wurde, können künftig Gespräche zu diesen sensiblen Themen geführt werden. „Bislang kommen die Flüchtlinge zu uns in die Beratungsstelle“, erklärt Projektleiter Christian Cleusters von der MFH Bochum. „Jetzt können wir auch selbst zu den Unterkünften fahren und Beratung anbieten.“ Das helfe Berührungsängste abzubauen und Diskretionsraum zu schaffen, der in den Flüchtlingsunterkünften oft nicht vorhanden sei.

USB-Geschäftsführer Christian Kley: „Wir geben für die Arbeit der Medizinischen Flüchtlingshilfe gerne unseren Transporter ab. Die Flüchtlinge sind unter prekären Umständen und häufig traumatisiert zu uns gekommen. Dieser Wagen bietet die Möglichkeit, das gute Angebot der MFH zu den Betroffenen zu bringen. Dafür wünschen wir gutes Gelingen.“