Pfandflaschen müssen nicht in die Tonne

Bochum, 30. September 2019. Zusätzliche installierte Pfandringe an öffentlichen Abfallbehältern ermöglichen die Weitergabe von Pfandflaschen. Das Konzept ist denkbar einfach: Passanten können ihre leeren Pfandflaschen in einem Ring abstellen, anstatt sie in den Abfallbehälter zu werfen. Pfandsammler können Sie dort ohne Verletzungsgefahr entnehmen. Auf Antrag der grün-offenen Fraktion und SPD-Fraktion installierte die USB Bochum GmbH nun acht weitere Pfandringe im Bermuda-Dreieck.

In einem Modellprojekt der Bezirksvertretung Bochum-Mitte wurden die Pfandringe über mehrere Monate in Bochum-Ehrenfeld erfolgreich getestet. Das System scheint zu funktionieren. Die Ringe ersparen es den Pfandsammlern in den Abfallbehälter zu greifen. An beliebten und stark besuchten Plätzen in Bochum sollen nach Wunsch der Bezirksvertretung die ersten Pfandringe angebracht werden. Die Wahl fiel auf das Bermuda-Dreieck. 2000 Euro wurden aus den Haushaltsmitteln bereitgestellt.

Die Pfandringe wurde entwickelt, um Gutes zu tun; in anderen Städten ging die Idee aber teilweise nicht auf: Dort landete eher Abfall, wie Einweg-Kaffeebecher oder Fastfood-Verpackungen, in den Ringen. Die Praxis wird in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, ob die Ringe im Bermuda-Dreieck besser angenommen werden. Die gut verlaufene Testphase lässt hoffen. „Und immerhin ist Bochum die Stadt in der das Herz noch zählt“, ergänzt Bezirksbürgermeisterin Gabriele Spork.

 

 

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