Saubere Lösung für die Entsorgung von Altglas

Bochum, 22. Mai 2020. Unterflursysteme sind eine saubere und attraktive Lösung für die Gestaltung von Abfallsammelplätzen. Seit 2016 hat der USB mit Wohnungsbaugesellschaften und anderen Trägern ca. 300 solcher Behälter an Wohnanlagen eingebaut. Jetzt folgt der erste öffentliche Unterflur-Sammelplatz für Altglas. In Wattenscheid auf der Propst-Hellmich-Promenade ersetzen jetzt sechs Unterflurbehälter die oberirdischen Altglas-Container. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Manfred Molszich weihten zusammen mit USB-Geschäftsführer Christian Kley diesen ersten Standplatz am 22. Mai im Rahmen des Projektes StadtRaumPflege der Bochum Strategie ein.

Der öffentliche Raum ist die Visitenkarte einer Stadt. Gepflegte Grünanlagen und Wohnquartiere sowie eine saubere Innenstadt laden zum Aufenthalt und zur Begegnung ein. Symbole vernachlässigter Stadträume sind dagegen Graffiti, Müll, oder auch ungepflegte Depotcontainerstandplätze. Im Projekt StadtRaumPflege, ein Teilprojekt aus der Bochum Strategie, sind bereits viele Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die das Erscheinungsbild Bochums spürbar verbessert haben. Die Aufstellung von Hundekotbeutelspendern oder die USB-Abfallkontrolleure sind zwei Beispiele dafür.

„Unterflurbehälter im öffentlichen Raum bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit und besondere Qualität im Wohnumfeld“, erklärt Christian Kley, USB-Geschäftsführer und Projektleiter StadtRaumPflege. Urbanes Leben soll zu gesunden Bedingungen mit der Schaffung angenehmer Aufenthaltsflächen verbinden.

„Die Unterflurcontainer sind moderne Lösungen für Großstädte, einfach zu bedienen und auch optisch ein echter Gewinn für das Bochumer Stadtbild“, ergänzt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Unterflur schaffe eine deutliche optische Aufwertung. Die Erfahrung an den Bochumer Wohnanlagen zeige, dass sich das Umfeld stark verbessert habe und auch illegale Müll-Ablagerungen nachlassen.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Für jede Glassorte (Weiß, Braun, Grün) ragt eine Einwurfsäule aus dem Boden. Die Einwurfhöhe ist dabei deutlich niedriger als bei den oberirdischen Containern. Glas lässt sich somit angenehmer und Barriere arm entsorgen. Auch Geräusche werden im Gegensatz zu den oberirdischen Behältern noch einmal deutlich minimiert.

Weitere Unterflurbehälter werden in nächster Zeit an der Stiepeler Straße und an der Rosenbergstraße verwirklicht. Die Kosten für den Bau der ersten sechs Unterflur-Standplätze werden aus dem Projekt StadtRaumPflege finanziert. Für den Standplatz an der Probst-Hellmich-Promenade, der aus insgesamt sechs Unterflurbehältern besteht, (2x Weiß, 2x Grün und 2x Braun) sind dabei Kosten von etwa 60.000 Euro zu veranschlagen.

Zwei Behälter für jede Glassorte stehen zur Verfügung. Durch farblich gekennzeichneten Ränder (Weiß, Grün, Braun) können die entsprechenden Glasfarben zugeordnet werden. Bild: Stadt Bochum/ Grabowski

Mit einem Spezialfahrzeug werden die Unterflurbehälter zum Entleeren aus dem Boden gezogen. Bild: Stadt Bochum/ Grabowski

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, USB-Geschäftsführer Christian Kley und Bezirksbürgermeister Manfred Molszich weihten den ersten öffentlichen Unterflur-Sammelplatz für Altglas ein. Bild: Stadt Bochum/ Grabowski

 

 

 

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